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Unternehmen | Mittwoch, 9. November 2011, 09:34 Uhr

Ackermann: Forderungsverzicht für Hellas muss Ausnahme bleiben

London Der zugesagte freiwillige Forderungsverzicht der Banken bei griechischen Staatsanleihen sollte nach dem Willen des Deutsche-Bank-Chefs Josef Ackermann eine Ausnahme bleiben.

Der Verzicht im Falle Griechenlands dürfe nicht zum Präzedenzfall werden, sagte Ackermann der "Financial Times" vom Mittwoch. "Wenn man die Büchse der Pandora öffnet, wer wird dann noch in solche Papiere investieren?", gab er zu bedenken.

Ackermann zeigte sich zudem nicht überzeugt, dass neue Vorschriften für das Eigenkapital bei Banken das Vertrauen von Investoren festigen würden. Die Kapitalquoten seien zwar ein wichtiges Element. Wenn es aber eine Schuldenkrise in Europa gebe, gehe damit ein systemisches Risiko einher, das weit über die Frage von mehr Eigenkapital hinausgehe. "Eine Prozentpunkt mehr oder weniger Eigenkapital ist nicht wirklich der entscheidende Faktor", sagte Ackermann.

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