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Schweizer Börse dürfte keine grossen Sprünge machen
20. April 2017 / 06:19 / vor 3 Monaten

Schweizer Börse dürfte keine grossen Sprünge machen

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Zürich, 20. Apr (Reuters) - Die Schweizer Börse dürften am Donnerstag wenig verändert in den Handel starten. Viele Anleger würden sich vor den mit Spannung erwarteten Wahlen in Frankreich am Wochenende weiter zurückhalten, sagten Händler. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 8537 Punkten um 0,1 Prozent höher. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsbeginn mit 8455 Zählern kaum verändert. Auch am Mittwoch hatte der Leitindex nur marginal höher geschlossen.

Neben den Firmenbilanzen dürften Investoren ihre Aufmerksamkeit im Tagesverlauf auf das Konjunkturbarometer der Federal Reserve Bank von Philadelphia (Philly Fed) richten. Zudem stehen die US-Frühindikatoren auf der Agenda.

An der Schweizer Börse standen die Quartalszahlen von ABB und Nestle im Mittelpunkt. Der Nahrungsmittelkonzern ist wegen des nachlassenden Appetits auf Fertigprodukte und des späten Osterfests langsam in das Jahr gestartet. Im ersten Quartal lag das organische Wachstum bei 2,3 Prozent nach 3,9 Prozent im Vorjahreszeitraum. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 2,25 Prozent gerechnet. Für das Gesamtjahr erwartet der Nahrungsmittelkonzern weiterhin ein organisches Wachstum zwischen zwei und vier Prozent. Vorbörslich legte die Aktie knapp ein Prozent zu. Die Analysten von Kepler Cheuvreux sprachen von einem besser als erwarteten organischen Umsatzwachstum.

ABB hat im ersten Quartal überraschend viel verdient. Dank des Verkaufs eines Teilbereichs kletterte der Gewinn um 45 Prozent auf 724 Millionen Dollar. Analysten hatten einen Überschuss von 489 Millionen Dollar erwartet. Allerdings sanken die Aufträge im Auftaktquartal um neun Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar, vor allem weil der Konzern in China weniger große Orders hereinholen konnte als im Vorjahr. Vorbörslich war die Aktie kaum verändert, während alle anderen Standardwerte bis auf das Schwergewicht Nestle tiefer indiziert wurden. (Reporter: Angelika Gruber; redigiert von Oliver Hirt)

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