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Schweizer Börse - Händler wetten auf Erholung zum Wochenschluss
19. Mai 2017 / 06:13 / in 2 Monaten

Schweizer Börse - Händler wetten auf Erholung zum Wochenschluss

Gelesen in 3 Minuten

Zürich, 19. Mai (Reuters) - Die Schweizer Börse wird am Freitag fester erwartet. Nach den jüngsten Verlusten hofften die Händler auf eine technische Gegenbewegung. "Dass es mal eine Atempause gebraucht hat, war nach dem Rekordlauf zu erwarten. Hoffen wir, dass das ausgereicht hat, um den Markt etwas abzukühlen", sagte ein Händler. Allzu stark dürften die Kurse aber nicht steigen. "Die politischen Probleme, die uns beunruhigt haben, sind ja nicht gelöst", sagte der Börsianer. "Aber politische Börsen haben meist kurze Beine."

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich mit 8954 Punkten um 0,2 Prozent höher. Der SMI Future notierte mit 8943 Zählern um 0,3 Prozent fester. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,7 Prozent eingebüsst.

In den vergangenen Tagen hatten politische Querelen um US-Präsident Donald Trump die Börsen rund um den Globus belastet. Ein Sonderermittler soll untersuchen, ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und der Regierung in Moskau sowie eine Einflussnahme Russlands auf die Präsidentenwahl gab.

Die Vorgaben aus den USA und aus Asien sind freundlich. Am Vortag schloss die Wall Street nach anfänglicher Schwäche etwas höher und in Asien zogen die Kurse ebenfalls leicht an.

Im Fokus der Anleger stehen die Aktien von Dufry. Der Luxusgüterhersteller Richemont hat gemäss einer Mitteilung der Schweizer Börse SIX eine Beteiligung von fünf Prozent an dem Reisedetailhandelskonzern aufgebaut. Zuletzt weckte der Einstieg der chinesischen Beteiligungsgesellschaft HNA, die mehr als einen Fünftel an Dufry hält, Übernahmespekulationen. Vorbörslich wurde die Dufry-Aktie um 1,7 Prozent höher indiziert.

Die Aktie von Aryzta wurde vorbörslich um 3,2 Prozent höher angeschrieben. Der Backwarenhersteller hat einen neuen Konzernchef: Der 51-jährige Airport- und Nahrungsmittel-Manager Kevin Toland trete den Job spätestens nach Ablauf einer sechsmonatigen Kündigungsfrist an. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Angelika Gruber; Bei Rückfragen wenden Sie sich an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern +49 69 7565 1236 oder +49 30 2888 5168)

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