17. Juli 2017 / 08:01 / vor 2 Monaten

Schweizer Börse startet höher - SGS fällt nach Ergebnis

Zürich, 17. Jul (Reuters) - Die Schweizer Börse ist am Montag mit höheren Kursen in die neue Woche gestartet. Positive Vorgaben aus den USA und starke Konjunkturzahlen aus China sorgten laut Händlern für gute Stimmung bei den Anlegern. Der SMI legte 0,1 Prozent auf 9046 Punkte zu. Am Freitag war der Leitindex um 0,3 Prozent gestiegen.

Die chinesische Wirtschaft ist im zweiten Quartal mit 6,9 Prozent etwas stärker gewachsen als von Experten vorhergesagt. Analysten hatten mit plus 6,8 Prozent gerechnet.

Vor der Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und zahlreicher Firmenabschlüsse im Laufe der Woche wollten sich die Anleger aber trotzdem nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, hiess es am Markt. Am Nachmittag wird in den USA ausserdem der Konjunkturindex Empire State publiziert.

Nachdem am Freitag die Grossbanken in den USA die Bilanzsaison eröffnet haben, gewinnt auch in der Schweiz das Zahlenkarussell in der neuen Woche an Schwung. Den Auftakt machte der Inspektionskonzern SGS, der die Erwartungen der Analysten erfüllt hat. “Getroffen, aber nicht übertroffen”, sagte ein Händler. Daher büsse der Kurs auch 2,1 Prozent ein. “Der Titel ist stolz bewertet, da braucht es ein wenig mehr.”

SGS steigerte den Umsatz im Halbjahr um 4,9 Prozent auf 3,05 Milliarden Franken. Nach einer Reihe von schwierigen Semestern habe auch die Sparte Bergbau erstmals wieder zulegen können. Der Konzerngewinn des Weltmarktführers stieg um sieben Prozent auf 276 Millionen Franken und traf damit die Analystenerwartungen. .

Am Dienstag folgen unter anderem die Zahlen des Pharmariesen Novartis und am Donnerstag des Elektrotechnikkonzerns ABB und des Aromenherstellers Givaudan. Ihre Aktien gewannen jeweils rund ein halbes Prozent.

Der Anteil von Novartis-Konkurrent Roche sank dagegen um 0,2 Prozent. Die Papiere des Marktschwergewichts Nestle waren um 0,4 Prozent höher bewertet.

Die Aktien der Banken konsolidierten den jüngsten Anstieg. Credit Suisse sanken um 6 Prozent und UBS verloren 0,1 Prozent. Die Zahlen der beiden Grossbanken werden am 28. Juli erwartet. Julius Bär waren um 0,1 Prozent tiefer. Der Vermögensverwalter informiert am kommenden Montag über das erste Halbjahr.

Die Aktien zyklischer Firmen tendierten meist fester. Die Luxusgüterhersteller Swatch und Richemont gewannen je 0,3 Prozent. LafargeHolcim dagegen schwächten sich leicht ab.

Am breiten Markt wurden die Anteile der Maschinen- und Anlagenbauer AMS, Autoneum, Rieter und Fischer höher bewertet. Meyer Burger schossen gar um 8,5 Prozent nach oben. (Reporter: Rupert Pretterklieber; redigiert von Oliver Hirt)

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