Zahl der US-Problem-Banken auf höchstem Stand seit 15 Jahren
Washington (Reuters) - In den USA sind so viele Finanzinstitute in Schwierigkeiten wie weit 15 Jahren nicht mehr. Die Zahl der Problem-Banken stieg im ersten Quartal um 21 Prozent auf 305 von 252 Ende 2008, wie die US-Einlagensicherung FDIC am Mittwoch mitteilte, ohne Namen zu nennen.
Zugleich fielen die Mittel der Behörde für die versicherten Spareinlagen im gleichen Zeitraum um gut vier Milliarden auf 13 Milliarden Dollar. "Die Banken-Zusammenbrüche haben zugenommen und werden auch weiter zunehmen", sagte FDIC-Chefin Sheila Bair.
Die Banken und Sparkassen in den Vereinigten Staaten leiden im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise unter steigenden Ausfällen von Darlehen für privates Wohneigentum und Gewerbeimmobilien sowie bei Kreditkarten. Die wachsende Zahl der Problem-Banken, spiegelt sich auch in der Zunahme der Banken-Zusammenbrüche wider. Allein in diesem Jahr mussten bereits 36 US-Finanzinstitute aufgeben. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 25, 2007 nur drei.
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