Kaufzurückhaltung belastet Software-Hersteller Adobe

Mittwoch, 16. Dezember 2009, 07:09 Uhr
 

Boston (Reuters) - Die Kaufzurückhaltung der Kunden hat den Software-Hersteller Adobe Systems belastet.

Im vierten Quartal sei ein Verlust von 32 Millionen Dollar verzeichnet worden, teilte der Anbieter der Acrobat-, Flash- und Photoshop-Programmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Überschuss von 246 Millionen Dollar angefallen.

Ohne Sonderkosten habe sich der Gewinn auf 39 Cent je Anteilsschein belaufen, teilte der US-Konzern weiter mit. Analysten haben im Schnitt lediglich mit 37 Cent gerechnet. Der Umsatz des Unternehmens ging im vierten Quartal um 17 Prozent auf 757 Millionen Dollar zurück und lag damit ebenfalls leicht über den Prognosen von Branchenkennern.

Adobe begründete die rückläufigen Zahlen damit, dass Kunden in der Rezession zögerten, ihre Programme aufzurüsten. Analysten gehen davon aus, dass viele Konsumenten die Upgrades im kommenden Jahr abwarten würden, bevor sie sich neue Adobe-Software zulegten.

Adobe-Aktien stiegen nachbörslich in New York um 1,6 Prozent.