LBBW-Verwaltungsratschef: Verlust 2009 deutlich geringer
Frankfurt (Reuters) - Die Geschäfte der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) laufen dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates zufolge wieder besser.
Der Konzernverlust werde 2009 deutlich niedriger ausfallen als im Jahr 2008 mit 2,1 Milliarden Euro, sagte Peter Schneider der "Börsen-Zeitung". In diesem Jahr soll das Ergebnis wieder über dem Strich liegen. Operativ sei das Geschäft 2009 deutlich besser als erwartet gelaufen; insbesondere das Firmenkundengeschäft habe sich sehr positiv entwickelt. In der kommenden Woche wird die LBBW voraussichtlich erste Eckdaten für das zurückliegende Geschäftsjahr veröffentlichen.
Zur Zukunft des Fondsdienstleisters Dekabank sagte Schneider in seiner Rolle als Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg, dass keine Aufstockung des Anteils von derzeit sieben Prozent geplant sei. Die LBBW muss auf Druck der EU ihren 15-Prozent-Anteil an der Dekabank binnen zwei Jahren verkaufen. Die anderen Landesbanken haben ein Vorkaufsrecht. Doch echtes Interesse gibt es nicht. Als wahrscheinlichere Käufer gelten daher die Sparkassen, die wie die Landesbanken 50 Prozent an der Dekabank halten, und so die Mehrheit bekämen.
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