Indien nimmt nach RIM-Daten auch Google und Skype ins Visier

Donnerstag, 2. September 2010, 07:38 Uhr
 

Neu-Delhi (Reuters) - Neben einen Zugriff auf Blackberry-Daten will Indien nun auch Zugang zu den Servern von Google und Skype.

Innenminister G.K. Pillai sagte am Mittwoch, eine entsprechende Forderung werde an Google zugestellt. Der US-Konzern teilte mit, bislang kein derartiges Schreiben erhalten zu haben. Indien hat vom Blackberry-Hersteller Research In Motion Zugang zu den Kurznachrichten- und E-Mail-Diensten verlangt. Die Regierung argumentiert, dass Extremisten die Technik zur Vorbereitung von Anschlägen nutzen könnten. RIM droht damit der Ausschluss von einem der am schnellsten wachsenden Telekommunikationsmärkte.