Bristol-Myers kauft Biotechfirma Amylin für 5,3 Mrd Dlr
New York (Reuters) - Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb expandiert auf dem Gebiet der Diabetes-Behandlung und kauft das Biotechnologieunternehmen Amylin Pharmaceuticals für rund 5,3 Milliarden Dollar.
Bristol-Myers zahlt 31 Dollar je Aktie und damit einen Aufpreis von zehn Prozent im Vergleich zum Schlusskurs vom Freitag. Der Aktienkurs von Amylin hatte sich seit Oktober bereits verdreifacht. Auch andere Pharmakonzerne wie AstraZeneca, Novartis und Sanofi waren an dem Unternehmen interessiert.
Zugleich gab Bristol-Myers am Freitag nach Börsenschluss bekannt, gemeinsam mit AstraZeneca Produkte von Amylin zu entwickeln. Die beiden Konzerne arbeiten bereits bei mehreren Diabetes-Medikamenten zusammen und wollen ihre Stellung in dem schnell wachsenden Milliardenmarkt stärken. Weltweit leiden 360 Millionen Menschen an Diabetes, die meisten von ihnen am Typ 2, für den die zunehmende Fettleibigkeit in vielen Ländern eine Ursache sein kann. Für die Zusammenarbeit zahlt AstraZeneca 3,4 Milliarden Dollar. Die Aufsichtsgremien der drei beteiligten Firmen haben den Vereinbarungen bereits zugestimmt.
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