Andritz bekommt Krise zu spüren - Ergebnis schrumpft

Dienstag, 6. November 2012, 08:13 Uhr
 

Wien (Reuters) - Der Maschinen- und Anlagenbauer Andritz bekommt erstmals die Wirtschaftskrise zu spüren.

Das operative Ergebnis (Ebita) schrumpfte im dritten Quartal wie von Analysten erwartet um knapp vier Prozent auf 86,5 Millionen Euro, wie der Grazer Konzern am Dienstag mitteilte. Im ersten Halbjahr hatte das Unternehmen, das Turbinen und Generatoren für Wasserkraftwerke und Maschinen für die Papiererzeugung baut, noch ein Ergebnisplus von gut 18 Prozent verbucht. Auch der Auftragseingang lag mit 1,24 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahresniveau.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen, das unlängst den schwäbischen Pressenhersteller Schuler gekauft hat, weiterhin von einem Umsatz von rund fünf Milliarden Euro und einer Gewinnsteigerung aus. "Sollte es jedoch in den kommenden Monaten zu einer weiteren Eintrübung der globalen Wirtschaft kommen, so könnte dies die Ergebnisentwicklung der Gruppe negativ beeinflussen", warnte die Firma.