Nachfrage von Touristen belebt Richemont-Geschäft in Europa

Freitag, 9. November 2012, 08:32 Uhr
 

Zürich (Reuters) - Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im ersten Halbjahr 2012/13 vom starken Kaufinteresse der Touristen aus Asien profitiert, die das Geschäft in Europa spürbar belebten.

Dagegen sank die Nachfrage in den wichtigen Märkten Asiens wie Hongkong und China deutlich. Wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht, stieg der Umsatz des Herstellers von Cartier-Schmuck und Uhren der Marken IWC und Jaeger-LeCoultre im Berichtszeitraum insgesamt um gut ein Fünftel auf 5,11 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg der Reingewinn dank Währungsgewinnen und höher Verkaufspreise um gut die Hälfte auf 1,08 Milliarden Euro. Damit erreichte der Genfer Konzern die Markterwartungen von einem durchschnittlichen Gewinn von 1,04 Milliarden und einem Umsatz von 5,16 Milliarden Euro ziemlich genau. Allerdings konnten die Verkäufe im Oktober währungsbereinigt nur noch um sieben Prozent zulegen.

Darüber hinaus gab Richemont bekannt, dass Bernard Fornas und Richard Lepeu zu Stellvertretern des Konzernchefs Johann Rupert ernannt wurden. Diese werden dem Richemont-Chef ab Anfang April 2013 als Co-Konzernchefs in seinem Amt folgen.