Beteiligungsfirma Gesco legt nur beim Umsatz zu

Montag, 12. November 2012, 09:44 Uhr
 

Düsseldorf (Reuters) - Die Beteiligungsfirma Gesco mit ihren Töchtern aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau bekommt die Konjunkturschwäche zu spüren.

Die Gewinnzahlen, die während des Booms der Maschinenbaubranche deutlich zulegten, stagnierten nunmehr im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13. Der Auftragseingang sank sogar auf 225,1 (Vorjahr: 233,5) Millionen Euro, wie das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Montag mitteilte. Nur der Umsatz wuchs noch. Einzelne Töchter verzeichneten eine "abgeschwächte Kundennachfrage oder eine zögerliche Auftragsvergabe", räumte Gesco ein.

Im ersten Halbjahr des seit April laufenden Bilanzjahres 2012/13 verharrte der operative Gewinn (Ebit) bei 20,2 (20,0) Millionen Euro, der Überschuss bei 11,7 (11,6) Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 4,5 Prozent auf 220 (211) Millionen Euro.

Die Jahresprognose bekräftigte Gesco: Beim Umsatz werden weiter 438 (415,4) Millionen Euro erwartet. Beim Überschuss peilt der Konzern wegen der Kosten für Übernahmen einen leichten Rückgang auf 20,5 (22,6) Millionen Euro an.