Carl Zeiss Meditec blickt zuversichtlich nach vorne

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 10:21 Uhr
 

Frankfurt (Reuters) - Das Medizintechnik-Unternehmen Carl Zeiss Meditec will sich von einem unsicheren Konjunkturumfeld nicht aus dem Tritt bringen lassen.

Bleiben die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur einigermaßen stabil, erwartet Carl Zeiss Meditec für die nächsten zwei Jahre weiteres Umsatzwachstum und einen Anstieg des Ergebnisses, wie der auf Geräte zur Augenheilkunde und Mikrochirurgie spezialisierte Konzern am Donnerstag mitteilte. "Dabei rechnen wir mit einem Umsatzwachstum mindestens in Höhe des für die Branche zu erwartenden Marktwachstums", erklärte das Management. Konkreter wurde Carl Zeiss Meditec in seinem Geschäftsbericht nicht.

Das im TecDax notierte Unternehmen schloss sein Geschäftsjahr 2011/12 (Ende September) mit einem kräftigen Anstiegs des Betriebsgewinns (Ebit) um 18,7 Prozent auf 122,9 Millionen Euro ab. Damit baute die Tochter des Optoelektronik-Konzerns Carl Zeiss ihre operative Rendite (Ebit-Marge) auf 14,3 Prozent von 13,6 Prozent aus. Carl Zeiss Meditec setzte 861,9 Millionen Euro um, 13,6 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 71,9 Millionen Euro in der Kasse - ein Plus von 7,4 Prozent. Die Aktionäre sollen angesichts der Zuwächse nicht leer ausgehen: Ihnen stellte Konzernchef Ludwin Monz eine um ein Drittel auf 40 Cent aufgestockte Dividende in Aussicht.

Carl Zeiss Meditec bekräftige die mittelfristigen Ziele. Im Jahr 2015 will das Unternehmen eine operative Rendite von 15 Prozent erzielen. Dabei setzt Firmenchef Monz darauf, dass die Nachfrage nach Medizintechnik des Jenaer Unternehmens in den nächsten zwei Jahren weiter zunimmt. Der Grund für die Zuversicht: Mit der stetig steigenden Zahl älterer Menschen wächst auch die weltweite Nachfrage nach Medizintechnik für die Behandlung von Augenleiden.