Mobilfunk-Frequenzen in Niederlanden versteigert - Telekom dabei

Samstag, 15. Dezember 2012, 13:17 Uhr
 

Amsterdam (Reuters) - Bei der Versteigerung von Frequenzen für Smartphones und Tablets in den Niederlanden hat auch die Deutsche Telekom einen Zuschlag erhalten.

Wie die Regierung am Freitag mitteilte, verteilen sich die Frequenzen für den Mobilfunkstandard 4G statt bislang auf drei nun auch vier Unternehmen: Neben den Bonnern sind das KPN, Vodafone und Tele2. Ingesamt nahmen die Niederlande mit der Auktion 3,8 Milliarden Euro ein.

Weil sich die Frequenzen nun auf mehr Unternehmen verteilen, rechnen Experten mit einem schärferen Wettbewerb und sinkenden Preisen für Kunden. Die Niederlande sind für Telekom-Firmen einer der lukrativsten Märkte in Europa.

Mit 4G kann auf Smartphones und anderen Mobilgeräten bis zu zehnmal schneller als unter dem vorherigen Standard gesurft werden. Das erlaubt es etwa, ruckelfreier Videos zu sehen oder Videokonferenzen abzuhalten.