Kreise: Commerzbank einigt sich mit Dubaier Investmentfirma

Samstag, 12. Januar 2013, 12:30 Uhr
 

Dubai (Reuters) - Die Commerzbank und andere Geldhäuser haben Kreisen zufolge in einem milliardenschweren Schuldenstreit mit einer Dubaier Investmentfirma eine Einigung erzielt.

Wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag sagten, soll die Muttergesellschaft der Investmentfirma den Geldhäusern die Schulden abkaufen. Details wurden zunächst bekannt. Zunächst war unklar, wie hoch die Forderungen der Commerzbank sind. Bei dem Streit ging es um einen 1,5 Milliarden Dollar schweren Kredit internationaler Banken aus dem Jahr 2008, bei dem die Dubaier Firma in Zahlungsverzug geraten sein soll.

Die Commerzbank hatte im September zusammen mit zwei anderen Banken die hoch verschuldete Dubai Group verklagt. Nach zwei Jahren ergebnisloser Gläubigerverhandlungen habe es keine Alternative gegeben, erklärte die Commerzbank damals in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Royal Bank of Scotland und der südafrikanischen Standard Bank. Das Verfahren wurde vor einem Londoner Gericht eingeleitet. Die Dubai Group, die zur Dubai Holding gehört, sitzt auf einem zehn Milliarden Dollar hohen Schuldenberg. Die persönliche Investmentfirma des Herrschers von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, leidet immer noch stark unter dem Einbruch der Geschäfte nach der Finanzkrise und den schlechten Bewertungen ihrer Töchter.

 
A logo of Germany's Commerzbank is pictured in Frankfurt, November 7, 2012. Picture taken with long exposure. REUTERS/Lisi Niesner (GERMANY - Tags: BUSINESS LOGO)