JPMorgan Chase muss Risikokontrolle verbessern

Dienstag, 15. Januar 2013, 07:26 Uhr
 

New York/Washington (Reuters) - Die US-Großbank JPMorgan Chase muss ihre Risikokontrolle nach dem milliardenschweren Handelsskandal in London verschärfen.

Dazu forderten die US-Notenbank Fed und die Regulierungsbehörde OCC das Finanzinstitut am Montag auf. Zugleich riefen sie die Bank dazu auf, das Bankgeheimnis besser zu wahren und Geldwäsche stärker vorzubeugen. Die Vorgaben sehen keine Zahlungen durch JPMorgan vor. JPMorgan stimmte zu, innerhalb von 60 Tagen einen Plan zur Verbesserung der Kontrollen vorzulegen.

Die OCC begann die US-Großbank im April zu befragen, als Fehlspekulationen mit Derivaten dem Institut rund sechs Milliarden Dollar an Verlusten eingebrockt hatten.

 
The entrance to JPMorgan Chase's international headquarters on Park Avenue is seen in New York October 2, 2012. Federal and state officials pledged on Tuesday to bring more cases against misconduct that fueled the financial crisis, after New York sued JPMorgan Chase & Co late Monday over mortgage-backed securities packaged and sold by Bear Stearns. REUTERS/Shannon Stapleton (UNITED STATES - Tags: BUSINESS CRIME LAW)