Weitere 250 Mio Dlr für Geschädigte von US-Zwangsversteigerungen

Samstag, 19. Januar 2013, 12:48 Uhr
 

Washington (Reuters) - Die Opfer von Zwangsversteigerungen in den USA erhalten weitere finanzielle Wiedergutmachung.

Die britische Großbank HSBC einigte sich am Freitag mit der Regulierungsbehörde OCC und der US-Notenbank Fed auf die Zahlung von insgesamt 249 Millionen Dollar. Damit wendet das Londoner Finanzinstitut eine teure und aufwendige Prüfung eines jeden Einzelfalls ab. Zuvor haben bereits zwölf andere Geldhäuser - darunter Bank of America, Citigroup und JPMorgan Chase - einen Vergleich mit OCC und Fed geschlossen. Mit der neuen HSBC-Zahlung summiert sich der Geldsegen für US-Hausbesitzer auf 9,3 Milliarden Dollar.

HSBC überweist 96 Millionen Dollar an Kreditnehmer, die zwischen 2009 und 2010 ihr Eigenheim durch eine Zwangsversteigerung verloren haben, sowie 153 Millionen Dollar in Form von Zinserleichterungen und Nachlässen. Insgesamt erhalten etwa 112.000 Kreditkunden etwas Geld. Das Institut kündigte an, wegen des Vergleichs im vierten Quartal vor Steuern eine Belastung in Höhe von 96 Millionen Dollar zu verbuchen.