Rückstellungen bei GfK - Steuerhinterziehung bei Tochter

Mittwoch, 30. Januar 2013, 08:08 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Der Marktforscher GfK stellt wegen Unregelmäßigkeiten und möglicher Steuernachzahlungen bei seiner türkischen Tochter einmalig 21 Millionen Euro zurück.

Die Summe werde im Geschäftsjahr 2012 verbucht, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Das angepasste operative Ergebnis bleibe unverändert, der Konzernergebnis werde jedoch beeinflusst.

Das Nürnberger Unternehmen erklärte, das frühere lokale Management der Tochtergesellschaft GfK Arastirma Hizmetleri A.S. habe nach ersten Erkenntnissen die GfK über Jahre betrogen und Steuern und Sozialversicherungsbeiträge hinterzogen. Das Unternehmen habe Selbstanzeige bei den türkischen Behörden erstattet und wollen mit ihnen eng zusammenarbeiten.