OMV fördert weniger Öl und Gas - Probleme in Libyen und Jemen

Freitag, 1. Februar 2013, 09:28 Uhr
 

Wien (Reuters) - Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat zum Jahresende wegen Lieferunterbrechungen aus Libyen und Jemen weniger Öl gefördert.

Die Gesamtproduktion sank im vierten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um rund drei Prozent auf 301.000 Barrel pro Tag, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Grund seien Protestaktionen in Libyen, die die Produktion behinderten, sowie Beschädigungen an einer Exportpipeline im Jemen.

Die Raffineriemarge, die die Profitabilität des Öl- und Gasgeschäftes misst, ging durch die saisonal bedingt geringere Nachfrage auf 4,03 von 5,28 Dollar je Barrel im Vorquartal zurück. Die Kennzahl setzt die Kosten für die Förderung von Öl und Gas in Relation zu den Gewinnen, die OMV damit erzielt.

Zudem habe die OMV im vierten Quartal Sonderkosten von 120 Millionen Euro verbucht. Grund seien Rückstellungen für drohende Verluste bei der Beteiligung EconGas.