Beteiligungsfirma Gesco legt abermals beim Umsatz zu

Freitag, 15. Februar 2013, 08:55 Uhr
 

Köln (Reuters) - Die Beteiligungsfirma Gesco mit ihren Töchtern aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau hat nach neun Monaten ihren Umsatz gesteigert.

Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen aber einen leichten Gewinnrückgang. Der Vorstand der im Kleinwerteindex SDax notierten Firma sprach am Freitag von einer "robusten Kundennachfrage" und bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr. "Während einzelne Tochtergesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres erkennbare Rückgänge im Auftragseingang verzeichneten, profitierten anderen Unternehmen von einer weiterhin starken Nachfrage", erklärte Gesco. Der Auftragseingang hielt sich insgesamt stabil.

In den ersten neun Monaten des noch bis Ende März laufenden Geschäftsjahres 2012/2013 stieg der Umsatz um 8,3 Prozent auf 335 Millionen Euro. Operativ legte der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen um 7,1 Prozent auf 40,8 Millionen Euro zu. Der Konzernüberschuss schrumpfte jedoch auf 16,9 von 17,4 Millionen Euro, weil Investitionen und Kosten für Übernahmen auf das Ergebnis drückten.

Für das gesamte Geschäftsjahr hält Gesco an seinen Prognosen fest: Beim Umsatz erwartet der Vorstand weiter 438 (415,4) Millionen Euro, der Überschuss soll wegen der Kosten für Übernahmen leicht auf 20,5 (22,6) Millionen Euro zurückgehen.

In der Wuppertaler Gesco-Gruppe sind mittelständische Unternehmen aus dem Werkzeug- und Maschinenbau sowie der Kunststoff-Technik vereint.