Apple hält an iPhone-Prognose fest - Keine Dividende

Mittwoch, 5. März 2008, 13:21 Uhr
 

Cupertino (Reuters) - Der US-Computerhersteller Apple hält trotz der schwächelnden US-Wirtschaft an seiner Absatzprognose für das iPhone fest.

Er gehe weiter davon aus, dass in diesem Jahr insgesamt zehn Millionen Exemplare des Multifunktionshandys verkauft würden, sagte Apple-Chef Steve Jobs am Dienstag auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Der für das Tagesgeschäft zuständige Vorstand Tim Cook ergänzte, das iPhone solle 2008 auch in Asien in die Verkaufsregale kommen, nannte aber keinen konkreten Zeitrahmen. Bislang gibt es das Handy in den USA und Europa.

Die Frage, ob Apple angesichts prall gefüllter Kassen Geld an seine Aktionäre ausschütten wolle, verneinte Jobs. Das Unternehmen habe derzeit nicht vor, eine Dividende zu zahlen oder Aktien zurückzukaufen. Ende 2007 hatte Apple Barreserven von mehr als 18 Milliarden Dollar. Dies löste Spekulationen darüber aus, ob und wofür der Hersteller von iPod-Musikspielern und Macintosh-Computern das Geld ausgeben könnte.