Kreise: Blackstone und KKR sprechen nicht über PIN-Kauf

Montag, 28. Januar 2008, 13:40 Uhr
 

Frankfurt (Reuters) - Die großen US-Finanzinvestoren Blackstone und KKR führen Finanzkreisen zufolge keine Verhandlungen über eine Übernahme des insolventen Briefzustellers PIN Group.

Von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr Reuters am Montag, es liefen jeweils keinerlei Gespräche, auch nicht zum Zwecke der Sondierung. Die Beteiligungsgesellschaften lehnte eine Stellungnahme ab.

Der "Focus" berichtete, dass PIN-Chef Horst Piepenburg mit KKR, Blackstone und auch dem Finanzinvestor Advent Gespräche über einen Verkauf führe. Advent lehnte einen Kommentar ab. PIN hatte am Freitag einen Insolvenzantrag gestellt. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, bekäme der angeschlagene Briefzusteller Luft bei der Suche nach einem Investor. Piepenburg zufolge gibt es sowohl strategische als auch Finanzinvestoren, die Interesse angemeldet hätten. Zu Namen wollte sich ein Sprecher nicht äußern.