Magazin: Alabama hat beste Chancen auf neues VW-Werk in den USA
Frankfurt (Reuters) - Der US-Bundesstaat Alabama hat einem Magazinbericht zufolge gegenwärtig die größten Chancen in der Standortentscheidung auf das neue VW-Werk in den USA.
Dies berichtete die Fachzeitschrift "Automobilwoche" am Samstag unter Berufung auf hochrangige Konzernquellen. Als Alternativplan gelte noch, das Werk in Tennessee zu errichten. Der Bundesstaat Michigan habe dagegen keine Aussichten mehr auf einen Zuschlag. Volkswagen will sich mit dem Werk unabhängiger vom Euro-Kurs machen, der bei Lieferungen aus den europäischen Produktionsstätten nach Amerika die Erlöse schmälert.
Ein Sprecher wollte den Bericht nicht bestätigen. Er sagte lediglich, zwischen den Bundesstaaten Alabama, Tennessee und Michigan werde die Entscheidung gefällt. VW wolle bis zur Sommerpause, die um den 21. Juli herum starte, das Thema vom Tisch haben. "Eine Entscheidung ist noch nicht getroffen worden," fügte er hinzu.
Die USA spielen bei den Plänen von VW-Chef Martin Winterkorn eine wichtige Rolle, um den Konzernabsatz binnen zehn Jahren auf mehr als zehn Millionen Fahrzeuge zu heben. Bis 2018 will Volkswagen auf dem wichtigsten Automarkt der Welt jährlich eine Million Autos verkaufen.
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