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Bahnverkehr normalisiert sich nach Brandanschlägen
20. Juni 2017 / 05:35 / vor 2 Monaten

Bahnverkehr normalisiert sich nach Brandanschlägen

An Intercity Express ICE train of Deutsche Bahn AG is pictured on the new new rail line connecting Berlin and Munich in Gehren near Erfurt, Germany June 14, 2017.Ralph Orlowski

Berlin (Reuters) - Die Deutsche Bahn hat die Behinderungen im Zugverkehr nach mehreren Brandanschlägen auf Signalkabel weitgehend behoben.

Der Konzern erklärte am Dienstag, es komme nur noch an wenigen Stellen zu Einschränkungen, darunter bei der Berliner S-Bahn. Nach Angaben der Bundespolizei vom Montag wurden ein Dutzend Kabel in Brand gesetzt. Auf einem Internetportal der linken Szene wurde ein Bekennerschreiben mit einem Verweis auf das G20-Treffen am 7. und 8. Juli in Hamburg veröffentlich. Die Polizei prüft die Echtheit des Schreibens.

In der Vergangenheit hatten Linksextremisten mehrfach Anschläge auf Signalkabel verübt, um den Zugverkehr zu stören. Im Umfeld des G20-Gipfels hatte die linke Szene massive Proteste angekündigt. Die Brände führten auf den Bahnverbindungen Hamburg-Lübeck, Köln-Dortmund sowie bei der Berliner S-Bahn und im Raum Leipzig/Dresden zu Ausfällen und Verspätungen. Auch der Verkehr über Dresden in Richtung Prag war betroffen.

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