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Studie - Deutschlands Bevölkerung wächst bis 2035 auf über 83 Millionen
3. Oktober 2017 / 08:54 / vor 15 Tagen

Studie - Deutschlands Bevölkerung wächst bis 2035 auf über 83 Millionen

Pedestrians walk past the headquarters of the European Central Bank (ECB) prior to the monthly ECB news conference in Frankfurt August 1, 2013. The European Central Bank left interest rates at a record low 0.5 percent on Thursday and affirmed that they will remain there for some while to come and could yet fall further. REUTERS/Ralph Orlowski (GERMANY - Tags: BUSINESS CITYSPACE)

Berlin (Reuters) - Die Bevölkerung in Deutschland wird in den nächsten zwei Jahrzehnten einer Studie zufolge deutlich anwachsen.

Im Jahr 2035 würden mehr als 83,1 Millionen Menschen in der Bundesrepublik leben, rund eine Million mehr als im Jahr 2015, zitieren die Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Dienstag aus einer IW-Studie. Vor allem die Großstädte Berlin, Hamburg und München würden weiter wachsen. Berlin werde 2035 vier Millionen Einwohner haben, gut 500.000 mehr als 2015. Das entspreche einer Zunahme um 14,5 Prozent. Auch München dürfte demnach um 14.4 Prozent zulegen, Hamburg gewinne bis 2035 rund neun Prozent Bevölkerung hinzu.

“Der lange erwartete Bevölkerungsrückgang in Deutschland bleibt in den kommenden beiden Dekaden offensichtlich aus”, zitieren die Zeitungen die Forscher des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Grund für die Zunahme seien die steigenden Geburtenzahlen und die Zuwanderung. Nach dem Rekordzuwachs im Jahr 2015 rechnen die Forscher demnach auch künftig damit, dass die Zuwanderung höher ausfallen werde als in früheren Jahren erwartet.

Bei den Flächenländern ist Bayern dem Vorabbericht zufolge mit einem Plus von 3,9 Prozent das Bundesland mit dem höchsten Bevölkerungsanstieg, gefolgt von Baden-Württemberg mit 3,1 Prozent. Weitgehend konstant dürfte die Einwohnerzahl im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen mit einem Plus von 0,5 Prozent bleiben, in Niedersachsen (plus 0,4 Prozent), Bremen (plus 0,2 Prozent), Rheinland-Pfalz (ohne Veränderung) und Schleswig-Holstein mit einem Minus von 0,1 Prozent. Die größten Bevölkerungsverluste müssen demnach Sachsen-Anhalt mit einem Minus von 10,6 Prozent und Thüringen (minus 10,2 Prozent) verkraften.

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