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Zeitung - FDP rückt vom Betreuungsgeld wieder ab
9. Februar 2013 / 12:04 / vor 4 Jahren

Zeitung - FDP rückt vom Betreuungsgeld wieder ab

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Parliamentary faction leader of the liberal Free Democratic Party (FDP) Rainer Bruederle attends a news conference where he is proposed as his party's top candidate in this year's general election at the FDP headquarters in Berlin, January 21, 2013.Thomas Peter

Berlin (Reuters) - Die FDP geht wieder auf Distanz zu dem von ihr mitbeschlossenen Betreuungsgeld.

Die "Bild"-Zeitung berichtete am Samstag unter Berufung auf einen Entwurf für ein liberales Wahlprogramm, die umstrittene Leistung solle nach der Bundestagswahl im September "wieder auf den Prüfstand". Die Partei argumentiere, in der Familienpolitik müsse man sich "vor allem am Kindeswohl" orientieren. Die mögliche Einsparung für den Bund durch einen Verzicht auf das Betreuungsgeld belaufe sich auf rund eine Milliarden Euro im Jahr, heißt es in der Zeitung.

Nach monatelangen Diskussionen hatte die Koalition im November letzten Jahres das Betreuungsgeld beschlossen. Damit hatte sich insbesondere die CSU auch gegen Kritiker aus der FDP durchgesetzt. Als Gegenleistung konnten die Liberalen die Abschaffung der Praxisgebühr für sich verbuchen.

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