Unternehmen | Mittwoch, 5. Dezember 2012, 18:26 Uhr

EADS - Künftig nicht von Großaktionären abhängig

Paris/Berlin Die alten und neuen Großaktionäre des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS haben sich auf eine grundlegende Neuordnung der Eigentümerstruktur verständigt.

In einer Pflichtmitteilung des Unternehmens vom Mittwoch heißt es, nach dem neuen Modell beabsichtigten Deutschland und Frankreich künftig zwölf Prozent an dem Konzern zu halten, Spanien etwa vier Prozent. Zudem plane EADS einen Aktienrückkauf von bis zu 15 Prozent der ausstehenden Aktien. Die industriellen Aktionäre Daimler und Lagardere reduzierten ihre Beteiligung weitgehend. Der bisherige Aktionärspakt werde "durch ein normales Konzernführungsmodell" ersetzt.

EADS-Chef Tom Enders begrüßte die Änderung. Die künftige Konzernstrategie werde "allein vom Board of Directors und dem Executive Committee" bestimmt. EADS stehe künftig damit nicht mehr unter dem Einfluss "verschiedener Anteilseigner oder Aktionärsgemeinschaften", sagte er.

X