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Börsenturbulenzen machen neue Hilfen für Hypo Real Estate nötig
28. Mai 2010 / 15:11 / vor 7 Jahren

Börsenturbulenzen machen neue Hilfen für Hypo Real Estate nötig

München (Reuters) - Die jüngsten Turbulenzen an den Börsen machen neue Hilfen für die marode Immobilienbank Hypo Real Estate erforderlich.

Der Bankenrettungsfonds des Bundes (SoFFin) teilte am Freitag in Frankfurt mit, der Münchner Bank Garantien in Höhe von zehn Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Es handele sich um Garantien, die bereits bis Ende 2009 als Puffer dienten, aber nicht in Anspruch genommen und daher auch nicht verlängert wurden. “Aufgrund der aktuellen Situation an den Finanzmärkten wird dieser Puffer erneut aktiviert.” Der laufende Umbau des einstigen Dax-Konzerns solle dadurch unterstützt werden, damit dieser nicht scheitere.

Das Garantievolumen erhöht sich damit auf 103,5 Milliarden Euro. Hinzu kommt ein Kapitalbedarf, den die weiterhin hohe Verluste schreibende Bank bisher stets auf rund zehn Milliarden Euro beziffert hat - 7,85 Milliarden hat der Bund, der mittlerweile Alleineigentümer ist, bislang zugesagt.

Liquiditätsengpässe der Staatsfinanzierungstochter Depfa hatten die Hypo Real Estate im Herbst 2008 an den Rand des Zusammenbruchs gebracht. Die Gruppe ist zudem mit hohen Summen in den hoch verschuldeten Euro-Staaten engagiert, die die Börse derzeit immer wieder mit neuen Hiobsbotschaften unter Druck setzen.

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