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Unternehmen | Freitag, 13. März 2009, 15:30 Uhr

MAN und Rheinmetall prüfen Zusammenarbeit bei Militärfahrzeugen

München Der Lastwagenbauer MAN und der Rüstungskonzern Rheinmetall prüfen eine Kooperation im Militärgeschäft.

Es gebe "gemeinsame Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit auf dem Gebiet der militärischen Radfahrzeuge", sagte Rheinmetall-Chef Klaus Eberhardt der "Financial Times Deutschland" (Freitagsausgabe). Die Gespräche liefen seit einigen Wochen, sagte ein MAN-Sprecher. Konkrete Vereinbarungen gebe es noch nicht. Ob MAN und Rheinmetall ein Gemeinschaftsunternehmen bilden wollen, sei noch offen.

Aus Sicht beider Konzerne wäre die Bündelung von Know-how im Militärgeschäft mit gepanzerten Fahrzeugen einerseits und in der Lkw-Branche andererseits sinnvoll. Eberhardt rechnet damit, dass bis Ende des Jahres die Details einer Zusammenarbeit feststehen. Der MAN-Sprecher sagte, es gebe keine Zielvorgabe. Der Münchner Lastwagen- und Maschinenbauer hatte 2005 einen Milliardenauftrag vom britischen Verteidigungsministerium erhalten.

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