30. September 2012 / 09:38 / vor 5 Jahren

Steinbrück schließt Bündnis mit Linken und Piraten aus

Former German finance minister Peer Steinbrueck and Social Democrat (SPD) member is pictured during a news conference at the party headquarters in Berlin September 28, 2012. REUTERS/Tobias Schwarz

Berlin (Reuters) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück schließt ein Bündnis mit der Linkspartei oder den Piraten nach der Bundestagswahl aus.

“Die SPD wird mit der Linken keine Koalition bilden. Die Piraten werden nicht regieren wollen - und könnten es auch nicht”, sagte er der “Welt am Sonntag” laut Vorabbericht. “Deswegen tun wir alles dafür, so stark wie möglich zu werden und die Regierung anzuführen.”

Merkels Herausforderer erteilte auch einer großen Koalition eine klare Absage: “Wir wollen keine große Koalition, wir wollen Rot-Grün.” Eine rot-grüne Minderheitsregierung lehnte Steinbrück allerdings ab. Dies sei angesichts der Turbulenzen in Europa nicht möglich. Er bekräftigte seinen Entschluss, in kein Kabinett Merkel mehr einzutreten.

Steinbrück äußerte sich zurückhaltend zu seiner Wahlkampfstrategie. “Es gibt keine fertige Blaupause, wie die SPD die Wahl gewinnt. Jeder Wahlkampf unterliegt eigenen Bedingungen”, sagte er. “Es geht nicht um Herrn Steinbrück oder Frau Merkel. Es geht darum, wie man Deutschland besser machen kann.”

Unsere WerteDie Thomson Reuters Trust Principles
0 : 0
  • narrow-browser-and-phone
  • medium-browser-and-portrait-tablet
  • landscape-tablet
  • medium-wide-browser
  • wide-browser-and-larger
  • medium-browser-and-landscape-tablet
  • medium-wide-browser-and-larger
  • above-phone
  • portrait-tablet-and-above
  • above-portrait-tablet
  • landscape-tablet-and-above
  • landscape-tablet-and-medium-wide-browser
  • portrait-tablet-and-below
  • landscape-tablet-and-below