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Unternehmen | Montag, 18. Februar 2013, 10:00 Uhr

Carlsberg schwächelt in Westeuropa und Russland

Kopenhagen Dem dänischen Brauer Carlsberg machen enttäuschende Geschäfte in Russland und Westeuropa zu schaffen.

Zwar wies der viertgrößte Bierkonzern der Welt am Montag einen Anstieg des operativen Gewinns im vierten Quartal um 17 Prozent auf umgerechnet 288 Millionen Euro (2,15 Milliarden Kronen) aus. Doch blieb er damit leicht hinter den Erwartungen zurück. Trotz eines überraschend kräftigen Umsatzzuwachses von sieben Prozent auf 2,1 Milliarden Euro (15,9 Milliarden Kronen) lief es vor allem in seinen wichtigsten Märkten nicht rund. Während der Absatz in Russland stagnierte, ging er in Westeuropa sogar zurück. Zudem schraubte der Konzern sein Renditeziel wegen der wirtschaftlichen Unsicherheiten etwas herunter. Die Anleger reagierten verschreckt: Die Aktie gab fast fünf Prozent nach.

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