Merkel verliert an Zustimmung

Freitag, 7. Dezember 2012, 06:59 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel verliert im aktuellen ARD-Deutschlandtrend an Zustimmung, liegt aber immer noch deutlich vor ihrem Herausforderer Peer Steinbrück.

Wenn die Deutschen den Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich der Umfrage von Infratest dimap zufolge 49 Prozent für die Amtsinhaberin und CDU-Chefin entscheiden. Das sind vier Prozentpunkte weniger als noch im Vormonat. Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück konnte zwar drei Punkte zulegen, rangiert mit 39 Prozent aber klar hinter Merkel.

Mit Merkels Arbeit sind 60 Prozent der Befragten zufrieden, das sich acht Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die Kanzlerin bleibt aber an der Spitze gefolgt von Verteidigungsminister Thomas de Maiziere und Finanzminister Wolfgang Schäuble. Steinbrück verliert gegenüber dem Vormonat zwei Punkte, mit seiner Arbeit sind noch 48 Prozent zufrieden.

In der Sonntagsfrage gibt die Union einen Punkt ab auf 39 Prozent. Die SPD bleibt bei 30 Prozent. Die Grünen sind mit unverändert 14 Prozent drittstärkste Partei. Die FDP verharrt bei vier Prozent und könnte nicht wieder in den Bundestag einziehen. Die Linkspartei gewinnt einen Punkt auf sieben Prozent. Die Piratenpartei büßt einen Punkt ein und kommt nur noch auf drei Prozent.

Die Meinungsforscher von Infratest dimap befragten im Auftrag der ARD für die Sonntagsfrage vom 3. bis 5. Dezember 1501 Bundesbürger. Für die übrigen Ergebnisse wurden vom 3. bis 4. Dezember 1001 Bürger befragt.