Regierung und IG Metall erwarten 2013 stabilen Arbeitsmarkt

Freitag, 28. Dezember 2012, 09:20 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung geht einem Medienbericht zufolge für das kommende Jahr trotz abflauender Konjunktur von einer stabilen Beschäftigung aus.

Es werde damit gerechnet, "dass die Arbeitslosenquote 2013 in etwa unverändert bleibt", zitiert das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorab aus der Vorlage des Wirtschaftsministeriums für den Jahreswirtschaftsbericht. Für 2012 weisen die Daten demnach im Jahresdurchschnitt 2,9 Millionen Arbeitslose aus, was einer Quote von 6,8 Prozent entspricht. Zugleich bleibe die Beschäftigungsentwicklung "weiterhin moderat aufwärtsgerichtet". Im Herbst hatte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten die Marke von 29 Millionen übersprungen. Auf einen Zuwachs von mehr als 350.000 im alten Jahr dürfte laut Regierungseinschätzung 2013 ein weiterer fünfstelliger Zuwachs folgen.

Auch der Chef der Industriegewerkschaft Metall, Berthold Huber, zeigt sich zuversichtlich. "Die IG Metall erwartet für 2013 weitgehend stabile Beschäftigungszahlen", sagte er dem Blatt. "Eine Krise, die sich in umfassendem Beschäftigungsabbau niederschlägt, sehen wir nicht."

 
A logo of Germany's metalworkers' union IG Metall (IGM) is pictured past its headquarters in Frankfurt May 3, 2012. Workers in Germany's engineering and metalworking sector aim to begin work stoppages after unions failed to agree with employers to raise wages by 6.5 percent. REUTERS/Ralph Orlowski (GERMANY - Tags: BUSINESS EMPLOYMENT POLITICS LOGO CIVIL UNREST)