Steinbrück will sich in Debatte über Kanzlergehalt nicht äußern

Freitag, 4. Januar 2013, 17:05 Uhr
 

Emden (Reuters) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat bei seinem ersten Wahlkampfauftritt nach der Weihnachtspause einen Kommentar zu der von ihm angestoßenen Debatte über das Kanzlergehalt abgelehnt.

"Ich glaube, dazu ist alles gesagt worden. Und die Bewertungen stehen vielfältig fest", sagte Steinbrück am Freitag bei einem Firmenbesuch im ostfriesischen Emden. Dort wollte der Politiker am Abend mit dem SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil die heiße Phase im Wahlkampf zur Landtagswahl in Niedersachsen am 20. Januar einläuten.

Steinbrück, der seinen Start als Kanzlerkandidat im Herbst mit einer Debatte über sein Millionenhonorar für Vorträge verstolpert hatte, bezeichnete über den Jahreswechsel das Gehalt der Kanzlerin von etwa 220.000 Euro im Jahr als zu niedrig. Die meisten Sparkassendirektoren verdienten mehr. Auch aus der SPD wurde Steinbrück für die Äußerung kritisiert.