Mali und Syrien im Fokus der Sicherheitskonferenz

Freitag, 1. Februar 2013, 07:31 Uhr
 

München (Reuters) - Die Kriege in Mali und in Syrien stehen im Mittelpunkt der Münchner Sicherheitskonferenz, die Freitag beginnt.

Stargast des Treffens, das als eine der wichtigsten sicherheitspolitischen Gesprächsbörsen gilt, ist dieses Jahr US-Vizepräsident Joe Biden. Erwartet werden außerdem der internationale Syrien-Sondergesandte Lakhdar Brahimi, ein hochrangiger Vertreter der syrischen Opposition und der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi. Die Bundesregierung wird durch Verteidigungsminister Thomas de Maiziere, Außenminister Guido Westerwelle, Innenminister Hans-Peter Friedrich sowie Finanzminister Wolfgang Schäuble vertreten. Insgesamt erwarten die Veranstalter rund ein Dutzend Staats- und Regierungschefs sowie 70 Außen- und Verteidigungsminister und 60 Konzernchefs im Nobelhotel Bayerischer Hof in der Münchner Innenstadt.

Organisator Wolfgang Ischinger hat sich nach der Kritik der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman im vergangenen Jahr auch bemüht, mehr Teilnehmerinnen für die Konferenz zu gewinnen. Der Frauenanteil sei mit 15 bis 20 Prozent etwa doppelt so hoch wie im Vorjahr, sagte er.