Bundesregierung zollt Papst allerhöchsten Respekt

Montag, 11. Februar 2013, 12:27 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung hat Papst Benedikt XVI. ihren Respekt für die Entscheidung ausgesprochen, dass er am 28. Februar zurücktreten wird.

Als Christ und zumal als Katholik reagiere man mit Bewegung, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag vor Journalisten in Berlin nur wenige Minuten, nachdem die Rücktrittsankündigung bekanntgeworden war. Papst Benedikt habe in seiner fast achtjährigen Amtszeit seine ganz persönliche Handschrift als Denker und Hirte eingebracht. Die Bundesregierung habe den allerhöchsten Respekt vor seiner Lebensleistung. Bundeskanzlerin Angela Merkel werde sich im Laufe des Tages auch noch persönlich dazu äußern.

Papst Benedikt hatte angekündigt, er werde aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen. Ab 20.00 Uhr am 28. Februar werde der Stuhl des heiligen Petrus vakant sein.