Immer mehr Ärzte arbeiten in Versorgungszentren zusammen

Montag, 16. Juni 2008, 18:03 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Unter den Ärzten hält der Trend zu Zusammenschlüssen in medizinischen Versorgungszentren an.

Im ersten Quartal stieg die Zahl solcher Zentren bundesweit von 948 auf 1023, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Montag in Berlin mitteilte. In den Einrichtungen seien mehr als 4.400 Ärzte tätig.

Die Zentren folgen dem Vorbild der Polikliniken der DDR und sollen den Austausch aller an der Behandlung eines Patienten beteiligten Mediziner verbessern. Doppeluntersuchungen sollen vermieden und den Kranken unnötige Wege erspart werden. Auch Physiotherapeuten und andere medizinische Dienste können sich beteiligen. Junge Ärzte haben die Möglichkeit, als Angestellte in der ambulanten Versorgung tätig zu sein, ohne eine teure eigene Praxis gründen zu müssen.