IWF benötigt zur Krisenbekämpfung möglicherweise mehr Geld

Dienstag, 28. Oktober 2008, 19:32 Uhr
 

Washington/London (Reuters) - Die Finanzen des Internationalen Währungsfonds (IWF) reichen möglicherweise zur Bekämpfung der Finanzkrise nicht aus.

Sollte die Krise noch weiter um sich greifen, werde der Fonds prüfen müssen, ob sein finanzieller Spielraum ausreiche, sagte IWF-Vizedirektor John Lipsky am Dienstag dem Fernsehsender CNBC. Derzeit jedoch verfüge der IWF noch über genügend Liquidität. Der britische Premierminister Gordon Brown und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy äußerten ebenfalls die Befürchtung, dass dem IWF das Geld ausgeht.

Brown forderte China und die Golfstaaten auf, dem Fonds einen Teil ihrer riesigen Devisenreserven zur Verfügung zu stellen. Er werde das Thema in den kommenden Tagen mit den Golfstaaten und China besprechen.