Birma segnet lang erwartetes Gesetz für Auslandsinvestitionen ab

Samstag, 3. November 2012, 12:00 Uhr
 

Yangon (Reuters) - Das international weitgehend isolierte Birma öffnet sich für internationale Investoren. Der Präsident des südostasiatischen Landes, Thein Sein, unterzeichnete dem Staatsfernsehen zufolge am Freitag das lang erwartete Gesetz für Auslandsinvestitionen.

Das Parlament hatte das Vorhaben bereits verabschiedet, das die Wirtschaft ankurbeln soll. Details wurden noch nicht bekannt, werden aber in der kommenden Woche erwartet. Sein ist seit März 2011 Präsident Birmas. Er hat wirtschaftliche und politische Veränderungen auf den Weg gebracht.

Nach einem halben Jahrhundert autoritärer Herrschaft hatte die Militärregierung 2011 die Amtsgeschäfte formal an eine zivile Regierung übertragen. Diese leitete einen allmählichen politischen Wandel in dem rohstoffreichen Land ein, das über Jahrzehnte unter chronischem Missmanagement sowie EU- und US-Handelssanktionen litt. Das Land ist so groß wie Frankreich und Großbritannien zusammen. Der Staat in Südostasien grenzt an Thailand, Laos, China, Indien und Bangladesch und ist damit strategisch gut gelegen. Zudem hat Birma Häfen am Indischen Ozean und Adamanischen Meer.