Dienstleister in Euro-Zone bremsen Talfahrt

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 09:59 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Die Dienstleister in der Euro-Zone haben ihre Talfahrt im November leicht gebremst.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex stieg auf 46,7 Punkte nach 46,0 Zählern im Oktober, wie aus den am Mittwoch vorgelegten endgültigen Ergebnissen einer Umfrage unter Tausenden Unternehmen hervorgeht. In einer ersten Schätzung war noch ein leichter Rückgang auf 45,7 Zähler signalisiert worden.

Der Abwärtstrend der gesamten Eurozone-Privatwirtschaft hat sich damit leicht abgeschwächt. Dieses Barometer - das Industrie und Dienstleister zusammenfasst - verbesserte sich binnen Monatsfrist um 0,8 auf 46,5 Punkte und damit auf den höchsten Wert seit Juli. Dennoch ist es nach zehnmonatiger Talfahrt noch immer weit von der Wachstumsschwelle entfernt, die bei 50 Punkten liegt.

"Frankreich, Italien und Spanien stecken nach wie vor tief in der Krise, wenngleich sich die Schrumpfungsraten in Frankreich und Spanien abschwächten", teilte Markit weiter mit. Auch in Deutschland verlangsamte sich die Talfahrt, womit das Land wieder deutlich besser abschnitt als die übrigen Schwergewichte der Euro-Zone.