USA wollen keine 1-Billion-Dollar-Münze aus dem Hut zaubern

Sonntag, 13. Januar 2013, 11:50 Uhr
 

Washington (Reuters) - Die USA wollen sich nicht durch die Prägung einer 1-Billion-Dollar-Münze vor der Zahlungsunfähigkeit retten.

Man sei der Meinung, dass das US-Gesetz weder dazu genutzt werden könne noch dazu genutzt werden sollte, eine solche Münze lediglich deshalb herzustellen, um eine Anhebung der US-Schuldengrenze zu vermeiden, teilte das US-Finanzministerium am Samstag mit. Dieser Meinung sei auch die US-Notenbank Fed.

Zuletzt hatte es Forderungen gegeben, die USA sollten ein entsprechendes Gesetz so auslegen, dass das Finanzministerium eine Platin-Münze im Nennwert von einer Billion Dollar prägen und diese dann für den Schuldendienst einsetzen könne.

Es wird erwartet, dass die USA ihre gegenwärtige Schuldenobergrenze von 16,4 Billionen Dollar im Februar erreichen werden. Damit die Regierung danach nicht zahlungsunfähig ist, muss der Kongress einer Erhöhung zustimmen. Das aber dürfte erneut zu heftigem Streit zwischen Demokraten und Republikanern über die Fiskalpolitik führen.

 
U.S. currency and coins in a vault at a bank in Westminster, Colorado November 3, 2009. REUTERS/Rick Wilking (UNITED STATES BUSINESS)