China fürchtet Geldzuflüsse wegen niedriger Zinsen im Ausland

Freitag, 25. Januar 2013, 09:20 Uhr
 

Peking (Reuters) - China fürchtet angesichts historisch niedriger Zinsen in wichtigen Ländern hohe Geldzuflüsse in diesem Jahr.

Da der Druck durch die internationale Finanzkrise nicht nachlasse, würde die Niedrigzinspolitik in großen Wirtschaftsstaaten die weltweite Liquidität und in Konsequenz die Risikobereitschaft von Anlegern in die Höhe treiben, warnte Chinas Behörde für Devisen (SAFE) am Freitag.

Die Behörde wurde offenbar durch jüngste Daten chinesischer Banken alarmiert. Sie kauften im Auftrag ihrer Kunden im Dezember für 54,3 Milliarden Dollar Devisen. Das ist fast dreimal so viel wie im November. SAFE kündigte an, Schritte einzuleiten, um spekulative Geldflüsse einzudämmen. Details nannte die Behörde nicht.