DIHK - Freihandel mit USA bringt Milliarden für Exporteure

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:45 Uhr
 

Berlin (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft verspricht sich von einem Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den USA zusätzliche Impulse in Milliardenhöhe.

"Das könnte unsere Exporte in die Vereinigten Staaten um jährlich drei bis fünf Milliarden Euro erhöhen", sagte der Außenhandelschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Volker Treier, am Mittwoch. Der DIHK spricht sich nicht nur dafür aus, Zölle abzubauen. Wichtig seien auch einheitliche Regeln.

Das fordert auch der Wirtschaftsrat der CDU. "Es bleibt nur noch wenig Zeit gemeinsam mit den USA Standards zu prägen, bevor Wachstumsmärkte wie China und Indien den Takt angeben", sagte Geschäftsführer Thomas Raabe. "In einer transatlantischen Freihandelszone müssten nicht nur die Zölle wegfallen, eine Vereinheitlichung der rechtlichen Vorschriften ist von besonderer Bedeutung." Amerika und Europa könnten so gemeinsam die Standards setzen, um weltweit wettbewerbsfähig zu sein.

In seiner Rede zur Lage der Nation hat sich US-Präsident Barack Obama für ein weitreichendes Freihandelsabkommen mit der EU starkgemacht.