Gemischte Daten vom US-Häusermarkt - Preise brechen ein
Washington (Reuters) - Die jüngsten Daten zum angeschlagenen US-Häusermarkt haben ein gemischtes Bild gezeichnet.
Während die Zahl der Verkäufe bestehender Eigenheime im Februar erstmals seit sechs Monaten wieder stieg, brach der durchschnittliche Verkaufspreis um historische acht Prozent auf inzwischen weniger als 196.000 Dollar (127.500 Euro) ein. Der US-Aktienmarkt zog im Zuge der Zahlen deutlich an.
Die Nationale Vereinigung der Häusermakler teilte am Montag mit, die Zahl der verkauften Gebrauchtimmobilien sei im Februar aufs Jahr hochgerechnet um 2,9 Prozent auf 5,03 Millionen gestiegen. Experten hatten mit einem Rückgang auf 4,85 Millionen gerechnet. Der durchschnittliche Preis, der für die Häuser erlöst wurde, lag nur noch bei 195.900 Dollar. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Abschlag von 8,2 Prozent. Dies ist der höchste prozentuale Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1968.
Der Analyst Dan Peirce von State Street Global Advisors sagte, der Rückgang der Preise bei zeitgleich steigender Zahl der Verkäufe zeige, dass Eigenheim-Besitzer offensichtlich mehr und mehr bereit seien, ihre Kaufpreiserwartungen zu senken. Zudem säßen viele Käufer in den Startlöchern.
© Thomson Reuters 2008 Alle Rechte vorbehalten.



