Ausland | Freitag, 8. Februar 2013, 14:55 Uhr

EU-Regierungschefs nehmen Finanzberatungen in Brüssel wieder auf

Brüssel Die 27 EU-Staats- und Regierungschefs haben am Freitagnachmittag ihre Beratungen über das EU-Budget bis 2020 wieder aufgenommen.

Sie waren am Vormittag auseinandergegangen, nachdem EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ihnen einen Vorschlag für ein Finanzpaket in Höhe von 960 Milliarden Euro für die kommenden sieben Jahre präsentiert hatte. Der Grund für die Unterbrechung war der Wunsch etlicher Regierungen gewesen, die Auswirkungen des Pakets für ihre Länder durchrechnen zu lassen. Van Rompuy kündigte über Twitter an, einen neuen Vorschlag zu präsentieren.

In etlichen Delegationen hieß es, man sei sich weiter in den Grundzügen einig. Allerdings forderten einige Regierungen Nachbesserungen. Dazu gehörten etwa Bulgarien und Rumänien, die höhere Zahlungen aus den EU-Kohäsionsfonds verlangten, aber auch Österreich, Schweden und die Niederlande. Bevor die 27er-Runde sich wieder zusammensetzte, sollten bei einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Van Rompuy mit den Nettozahler-Ländern letzte Differenzen ausgeräumt werden.

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