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Unternehmen | Samstag, 8. Dezember 2012, 13:09 Uhr

Airbus kann trotz guter November-Geschäfte Boeing nicht einholen

Paris Airbus steuert mit seinem Flugzeugverkauf im November auf die Zielmarke für das Gesamtjahr zu, muss den Erzrivalen Boeing aber an sich vorbeiziehen lassen.

Der europäische Flugzeughersteller erhielt im November 186 Bestellungen und damit 646 seit Januar. Wenn Stornierungen abgezogen werden, stehen 585 Verkäufe in den Büchern der EADS-Tochter. Airbus peilt im Gesamtjahr 650 Flugzeuge an. Doch selbst mit diesem Ziel droht Airbus den Spitzentitel an den US-Konkurrenten abgeben zu müssen: Vom 1. Januar bis 4. Dezember entschieden sich die Kunden für 1156 Flugzeuge aus dem Hause Boeing, wie aus aktuellen Statistiken auf der Internetseite des Unternehmens hervorgeht. Netto waren es noch 1052 Maschinen.

Boeing und Airbus buhlen derzeit mit besonders sparsamen Jets um die Gunst der Fluggesellschaften. Die Europäer konnten ihren Marktanteil 2011 dank großer Nachfrage nach ihrem A320neo auf den Rekordwert von 64 Prozent ausbauen. Doch die Amerikaner haben mit dem Konkurrenz-Jet 737 MAX eine Aufholjagd gestartet. Boeing hatte in den vergangenen Jahren stets weniger Flugzeuge verkauft als Airbus.

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