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EADS stellt nach A400M auch Drohnen-Projekt infrage
18. Januar 2010 / 07:26 / vor 8 Jahren

EADS stellt nach A400M auch Drohnen-Projekt infrage

<p>Visitors examine a Scorpio drone, a light VTOL mini UAV system for multipurpose missions made by EADS, at the "MILIPOL" International State Security Exhibition in Paris, October 9, 2007. REUTERS/Regis Duvignau</p>

Berlin (Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer EADS stellt nach dem Militärtransporter A400M auch die Entwicklung eines unbemannten Aufklärungsflugzeugs infrage.

Sollten Deutschland, Frankreich und Spanien bis zum Sommer keine verbindliche Bestellung der geplanten Drohne Talarion abgeben, “müssen wir das Projekt einfrieren”, sagte EADS-Rüstungsvorstand Stefan Zoller der “Financial Times Deutschland” (Montagausgabe). EADS werde den Talarion bis Sommer noch auf eigene Kosten weiterentwickeln, danach brauche der Konzern aber feste Zusagen. Den Angaben zufolge würde die Entwicklung die drei Staaten zusammen 1,5 Milliarden Euro kosten, einschließlich der Beschaffung von 45 Modellen beliefe sich die Summe auf 2,9 Milliarden Euro.

Beim A400M verlangt der Konzern eine Beteiligung der europäischen Besteller an den Mehrkosten in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Andernfalls müsse das Programm beendet werden, hatte EADS erklärt. Der Konzern und die Auftraggeber wollen Medienberichten zufolge in dieser Woche Gespräche über eine Lösung des Konflikts führen.

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