Konjunktur | Donnerstag, 8. November 2012, 13:04 Uhr

Bank von England setzt keinen neuen Konjunkturimpuls

London/Frankfurt Die britische Zentralbank weitet ihre Konjunkturhilfen nicht aus.

Das Volumen der Staatsanleihenkäufe werde weiter nicht über 375 Milliarden Pfund hinaus ausgedehnt, teilte die Bank von England (BoE) am Donnerstag in London nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Ausschusses mit. Die Notenbank hatte in der vergangenen Woche ihre letzte Tranche von Bondkäufen regulär beendet. Den Leitzins beließen die Zentralbanker um BoE-Gouverneur Mervyn King wie erwartet bei 0,5 Prozent.

Die Notenbank hatte Anfang Juli beschlossen, ihr Anleihen-Kaufprogramm um 50 Milliarden Pfund aufzustocken. Bis vor wenigen Wochen hatten Analysten erwartet, dass im November weitere Bondkäufe beschlossen würden, um noch mehr Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Zuletzt hatte es jedoch einige positive Zeichen von der britischen Konjunktur gegeben, so dass das Gros der Ökonomen zuletzt davon ausgegangen war, dass die Bank of England vorerst still hält.

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