Ausland | Donnerstag, 8. November 2012, 09:21 Uhr

Schweres Erdbeben tötet 48 Menschen in Guatemala

Guatemala-Stadt Ein schweres Erdbeben hat am Mittwoch in Guatemala mindestens 48 Menschen getötet.

Nach Angaben von Präsident Otto Perez wurden etwa weitere 23 Menschen vermisst. Das Erdbeben der Stärke 7,4 habe sich vor der Pazifikküste Guatemalas ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte mit. Das Epizentrum lag demnach in einer Bergregion nahe der Grenze zu Mexiko und 161 Kilometer südwestlich von Guatemala-Stadt. In der Hauptstadt waren die Erdstöße ebenso zu spüren wie in San Salvador und in Mexiko-Stadt.

Es war das schwerste Beben in Guatemala seit dem im Jahr 1976, als mehr als 20.000 Menschen ums Leben kamen. Damals betrug die Stärke 7,5.

Perez sprach an einem Unglücksort von einer Tragödie und kündigte den Rettungseinsatz von mehr als 2000 Soldaten an. Spanien und Venezuela hätten ihre Unterstützung zugesagt. Fernsehbilder zeigten zusammengebrochene Gebäude und Autos, die von Felsen zertrümmert waren. Straßen waren durch Erdrutsche blockiert.

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