Russland will wegen Finanzkrise bei Olympia 2014 sparen

Freitag, 21. November 2008, 19:21 Uhr
 

Moskau (Reuters) - Die Finanzkrise soll auch zu Einschnitten bei den Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Russland führen.

Zwar werde kein Veranstaltungsort gestrichen, sagte Vize-Regierungschef Dmitri Kosak am Freitag in Moskau. Allerdings habe sich die Regierung ein Sparziel gesetzt. Zahlen nannte er nicht. Ein Teil werde sicherlich durch einen Preisverfall bei Baumaterialien aufgefangen werden.

Russland hat insgesamt Investitionen von zwölf Milliarden Dollar (knapp zehn Milliarden Euro) zum Ausbau von Sotschi am Schwarzen Meer zum Austragungsort der Spiele in Aussicht gestellt. Sieben Milliarden Dollar sollten vom Staat kommen, den Rest sollten private Investoren aufbringen. Ein großer Teil der Anlagen muss neu errichtet werden. Er habe mit allen Investoren gesprochen, sagte Kosak. Einige hätten Schwierigkeiten, die nötigen Kredite zu bekommen, aber alle hätten sich zu ihren Zusagen bekannt.